Antworten der Pastoralen Mitarbeiter*innen auf die Impulsfragen

An welchen (drei) konkreten Orten ist für Sie ein Pastorales Zentrum in Mannheim denkbar und sinnvoll?

Dazu kann ich nicht viel sagen. Ale Leiter der Polnischen Katholischen Mission habe ich zu wenig Informationen, wie jetzt die Lage ist. Es sollten aber drei Gemeinden, die lebendig sind, ausgewählt werden.

 

Eine wichtige Frage habe ich doch: Ist im Zentrum Mannheims kein Pastorales Zentrum vorgesehen? Nur Verwaltung? Das wäre zu wenig.

 

Ost: St. Peter und Paul, Feudenheim (wenn es auf Parkplätze ankommt: Seckenheim)

Nord: St. Nikolaus (wenn es auf Parkplätze ankommt: St. Franziskus)

Süd: St. Jakobus

 

Erreichbarkeit der Zentren ist gut und schön; aber warum bitte mit dem Auto? Wo bleibt die ökologische Verantwortung?

 

Nord: Neckarstadt St. Bonifatius - Caritas

Ost: Neuostheim St. Pius - Ökumene

Süd: Rheinau St. Antonius - Kinder und Familien

Mitte: St. Sebastian mit dem "Haus der katholischen Kirche" in F2,6

 

Kann keine konkreten Orte benennen, aber wichtiges Kriterium: kurzer Fußweg zur nächsten Straßenbahnhaltestelle (5-max. 10 Minuten)

 

Mannheim-Seckenheim oder Mannheim-Rheinau (St. Antonius)

Mannheim: Zwölf Apostel

Mannheim: Guter Hirte oder St. Franziskus

 

Die bisher lokalisierten Orte (wobei ich mit Ost, Nord und Süd und Mitte von vieren ausgehe) sind für mich denkbar und sinnvoll, jedoch ist das eigentlich die bisherige Verfahrensweise: aus sieben mach drei und nach der Corona-Zeit, machen wir doch weiter wie bisher.

 

Ich weiß im Augenblick nicht, ob die Zeit nach dieser Phase überhaupt noch sinnvoll erscheinen lässt, was wir hier angestrebt haben. Das wird die Zeit zeigen.

 

1. Sebastian zentrale Anlaufstelle

2. Waldhof/Schönau: caritativer Schwerpunkt mit Hospiz zB

3. Ilvesheim: Dorfähnliche Pastoral für ringsum bis Friedrichsfeld

 

Nord: St. Franziskus

Süd: St. Jakobus

Ost: St. Ägidius

 

Pastorale Zentren sind für mich die Orte, wo Pastoral geschieht. Das vorliegende Konzept geht von Strukturen aus, denen die Pastoral folgen soll. Ich denke umgekehrt. Pastorale Zentren sollten dort entstehen, wo christliche Gemeinden aktiv vorhanden sind.

 

Pastorale Zentren sind für mich z.B. Pflegeheime, das Ursulinengymnasium, die Krankenhäuser usw.

 

Pastorales Zentrum Nord: St. Franziskus, Waldhof Pastorales Zentrum Nord-Ost: St. Hildegard, Käfertal-Süd Pastorales Zentrum Süd-Ost: St. Ägidius, Seckenheim Pastorales Zentrum Süd: St. Jakobus, Neckarau

 

Die auf der Stadtkarte ersichtliche Zersiedelung des neuen Pfarreigebietes durch Autobahnen und Bahnlinien sowie der Gesichtspunkt der möglchst guten Erreichbarkeit mit öffentlichem Nahverkehr legen mir vier statt drei Pastorale Zentren nahe.

 

Das hängt natürlich davon ab, wie die Zentren erreichbar sind und was dort an Infrastruktur bereit steht. Ich kann mir Nord: Elisabeth oder Franziskus vorstellen.

 

Ost: Wallstadt oder Feudenheim, und

Süd: Antonius oder Jakobus

 

das fällt mir ehrlich gesagt, an dieser Stelle schwer, da ich mich in den anderen Seelsorgeeinheiten nicht so gut auskenne. Für die SE Maria Magdalena ist für mich von den Räumen und der Erreichbarkeit im Moment Apostel auf der Vogelstang für ein pastorales Zentrum denkbar. Dort gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Räumen, die unterschiedlich genutzt werden können.

 

2030 wwerde ich wohl nicht mehr so heftig begeistert mitarbeiten ... (heute schon 80) ... Für mich wäre aber bei allem ein "duales System" wichtig, d.h. Zentralisierung der Verwaltung, aber dezentrale Seelsorge, wenn wir nahe bei den Menschen sein wollen. Evtl. auch mobile Teams, die unterwegs zu den Leuten sind ... Mir scheinen bei zu starker Zentralisierung die "Anwege" zu lang und beschwerlich, sodass viele nicht mehr teilnehmen ...

 

Nord: St. Franziskus

Ost: Zwölf Apostel

Süd: St. Antonius

Sind alle drei gut mit Öffentlichen erreichbar und haben Räumlichkeiten und Infrasturktur

 

Waldhof, Käfertal-Süd, Neckarau

 

Für mich muss ein Pastorales Zentrum gut erreichbar sein. Modern, ansprechend und offen, viele Räumlichkeiten haben mit diesen Kriterien im Hinterkopf kann ich mir Seckenheim, Jakobus Neckarau und Nord vielleicht Franziskus?

 

St. Franziskus, St. Hildegard, St. Jakobus, St. Sebastian (evtl. in Verbindung mit Citypastoral) Die Innenstadt braucht unbedingt eine Anlaufstelle, wenn A4 der Verwaltung vorbehalten sein soll. Wichtig wäre auf jeden Fall eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

 

Zu den konkreten Orten für die Pastoralen Zentren kann ich leider keine Vorschläge machen, dazu bin ich mit den kirchlichen Verhältnissen in Mannheim nicht gut genug vertraut. Ich bitte aber bei der Planung um Berücksichtigung der Justizvollzugsanstalt Mannheim. Die JVA Mannheim ist das größte Gefängnis in Baden-Württemberg. Hier feiern Wochenende für Wochenende zwischen 100 und 150 inhaftierte Männer Gottesdienst und bilden damit "Gemeinde hinter Mauern". Diese "Gemeinde hintern Mauern" sollte ihre Zuordnung zu einem der Pastoralen Zentren finden.

 

Für Süd könnte ich mir gut St. Jakobus (Neckarau) vorstellen: Sehr schöne Kirche, viele Räume (aus dem Gebäudekomplex Gemeindehaus, Pfarrer-Wetzel-Haus und Kirche kann man eine Art Kirchencampus machen).

 

Die anderen Bereiche (Nord und Ost) kenne ich tatsächlich nicht gut genug und enthalte mich hier der Aussage.

 

Nord: St. Franziskus, Waldhof

Ost: St. Ägidius, Seckenheim

Süd: obwohl ich in der SE Südwest wohne, sind mir die baulichen Gegebenheiten im Süden Mannheims nicht so bekannt, als das mir eine Auswahl anhand der Kriterien (Gute Erreichbarkeit, baulich Ansprechende Gestaltung, hell, freundlich, einladend) möglich wäre. Von der Erreichbarkeit wäre St. Jakobus, Neckarau eine gute Wahl.

 

Waldhof St. Franziskus (Nord) Neckarstadt Herz Jesu oder Bonifatius (Mitte-Ost) Almenhof St. Jakobus (Süd)

 

Für eine genauere örtliche Bezeichnung fehlen mir etliche Informationen, die ich im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen erörtern möchte. z.B. gibt es viele junge Familien mit Kindern, ist dieser konkrete Ort eher von Senioren geprägt usw.

 

kann ich auch nicht sagen, da ich mich zu wenig mit den Örtlichkeiten auskenne

 

In der Präsentation vom Erzbistum vom 20.03.2019 (https://kirchenentwicklung2030.de/html/content/materialien4805.html ) ist von einem pastoralen Zentrum die Rede. Ihr sprecht von 3 + Verwaltungszentrum. Ihr sprecht also anders als die Leitung in Freiburg!

 

Sollten 3 pastorale Zentren entstehen, so wären die Standorte Mitte, Nord und Süd sinnvoll. Oder soll das Verwaltungszentrum ein pastorales Zentrum für die Mitte sein?

 

Hier möchte ich noch dazulegen, dass Mannheims Süden eine weit größere Ausdehnung hat als Nord oder Ost - daher finde ich hier eine Zweitteilung in Zentrum Südwest (z. B. Neckarau) und Südost (etwa Friedrichsfeld) sinnvoll.

 

Um eine gute Erreichbarkeit von allen Stadtteilen zu gewährleisten und um die größeren Ballungszentren zu berücksichtigen, wären folgende Orte für Pastorale Zentren von Vorteil:

 

Süd-Ost (Seckenheim/Feudenheim- St. Ägidius / Peter und Paul), Mitte, (St. Sebastian), Nord(Waldhof-Gartenstadt - St. Franziskus)

 

Wegen der guten Erreichbarkeit und der Bevölkerungsdichte schlage ich folgendes vor: (Nord) Waldhof-Gartenstadt-St Franziskus; (Mitte) St. Sebastian; (Süd) Seckenheim St Ägidius.

 

Ilvesheim (Ost), Herzogenried (Nord), Neckarau (Süd)

 

Wieso drei Orte? Wer legt das fest? Wenn fehlte auf jeden Fall noch Mitte, das wäre St. Sebastian und das Haus dieser katholischen Kirche (Jesuitenkirche ist ja nur Verwaltungszentrum).

 

Nord: St. Franziskus - sowohl mit Auto als auch öffentlich gut erechbar und das Caritaszentrum ist gleich daneben. Das macht glaubwürdig!

 

Die Aufteilung der drei Pastoralen Zentren in Nord, Ost und Süd halte ich für sinnvoll.

 

Mir stellt sich die Frage nach der "Mitte":

 

Ist in der Mitte "nur" das Verwaltungszentrum verortet mit einigen Themenkirchen?

 

Nord: in St. Franziskus

Süd: St. Jakobus

Ost: St. Ägidius

 

1. Seckenheim ( Parkmöglichkeit, Straßenbahn vor Ort, Gemeinderäume, Kirche, Café CaZe= Caritas Zentrum mit Café) An den anderen Orten kenne ich mich leider gar nicht aus, da ich in Mannheim nicht so rum komme...

 

Das hängt für mich von vielen Faktoren ab: Erreichbarkeit (ÖPNV & Parkplätze), Vielzahl und Vielfältigkeit von Räumen, Größe der Kirche, bestehendes Gemeindeleben vor Ort, Gebäudesubstanz, Energieeffizienz, Büroräumlichkeiten, Lagerräume, Ästehtik...

 

Ich kann nur für den Mannheimer Süden sprechen, da ich diese Orte wirklich (!) kenne. Hier würde sich die St. Antonius-Kirche von den 4 Kirchen der Seelsorgeeinheit eignen.

 

Nord in Guter Hirte oder Franziskus wegen der guten Erreichbarkeit

 

Wie bereits genannt, in Norden, Osten und Süden.

 

Wichtig finde ich, dass es in den jeweiligen Richtungen in der Mitte, bspw. in der Mitte vom nördlichen Teil Mannheims, das pastorale Zentrum liegt.

 

Ich tue mir noch sehr schwer, mir solche Pastoralen Zentren konkret und vorallem praktisch vorzustellen. Sollte der erste Schritt nicht eher einmal innerhalb der SE sein und dort eine "Hauptkirche" zu installieren? Mir ist der Schritt zu schnell auf "nur" drei Pastorale Zenren zusammenzuschrumpfen.... Viele SEs sind noch nicht mal zusammengewachsen, haben nicht mal ihren eigenen Mittelpunkt, ihre "Zentrale", wie soll dann plötzlich dieser riesen Schritt klappen?? Sehe das sehr skeptisch! Lassen wir mal im wahrsten Sinne die "Kirche im Dorf" und gehen langsam voran! Ausserdem finde ich es unbedingt wichtig, die Gemeinden vor Ort zu festigen und zu stärken! Gerade jetzt in der Coronazeit erlebe ich die Menschen in ihrer konkreten Gemeinde, in ihrem Stadtteil viel intensiver und der Zusammenhalt vor Ort und das Miteinander vor Ort ist umso reichhaltiger geworden! Mein Gemeindeteam erlebe ich zur Zeit auf eine ganz andere Art und Weise und bin sehr dankbar dafür! Auch die "Hauskirchen" (ob real oder virtuell) die sich aufgetan haben, erlebe ich als wunderbar und wertvoll :-)

 

Und da mein Herz für die Rheinau und die SeMaS schlägt, könnte ich mir aus verschiedenen Gründen sehr gut St.Antonius als Pastorales Zentrum Süd vorstellen :-) :-) :-)

 

- In der Innenstadt (Marktplatz, Quadrate, Jungbusch):

 

mit einem Schwerpunkt für caritative Aufgaben, deren Koordinierung usw. (z.B. Angebote für und mit Wohnungslose/n, Arbeitssuchende/n, ...) und für Seelsorgeangebote (z.B. Citypastoral, Offene Tür, Beratungsstellen, 'Kirchenpräsenzdienste'...) und für Jugend (Jugendkirche Samuel im Jungbusch, ...) sowie für geistliche Angebote wie z.B. Exerzitien im Alltag

 

- Auf dem oder nahe beim Hauptfriedhof:

 

Angebote mit und für Trauernde/n (individuelle Gesprächsangebote und gemeinschaftliche Angebote wie Tauercafé oder Trauerkreise, ...), Beerdigungen... - gut vernetzt mit den jeweiligen Kirchen vor Ort (in denen weiterhin Kerzen angezündet werden können, gebetet, Trauerecke gestaltet etc. werden kann)

 

- Familienkirche mit Familienzentren mit Kindergärten und Grundschulen gut venetzen, eventuell auch Büro/s von pastoralen Mitarbeitern mit diesem Schwerpunkt in einer Kita bzw. in Kitas verorten (unkomplizierte, direkte Kontake zu Eltern, spontane Gespräche mit Eltern so leichter möglich - als Ansprechperson wirklich direkt vor Ort)

 

- Seniorenheimpastoral eventuell auch an oder in einem Seniorenheim als Ort, als Begegnungszentrum bzw. bei/in verschiedenen Seniorenheimen (es soll auch mehrere Mitarbeiter in diesen Bereichen geben); allerdings ist das nun in Corona-Zeiten vielleicht besser neben und nicht direkt in einem Seniorenheim sinnvoller, weil sicherer...

 

Sehr geehrter Herr Dekan, lieber Karl, lieber Ulf, sehr geehrte Mitglieder der Dekanatskonferenz, es fällt mir ungeheuer schwer, die Impulsfragen ohne die Möglichkeit zu einem "face to face"-Austausch zu beantworten, weil meiner Meinung nach viele Kriterien hier eine Rolle spielen. Ich denke beispielsweise an die territoriale Verteilung der Zentren, an die Größe der dabei die bestehenden Seelsorgeeinheiten ersetzenden Zentren, die Anzahl der Katholiken in den neuen Zentren, die personellen Ressourcen, aber auch an sogenannte "weiche" Entscheidungskriterien wie die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Ähnliches.

 

Ich muss vorausschicken, dass ich noch immer ein Problem damit habe, die Begriff zu definieren: Wenn ein Pastorales Zentrum das ist, was ich denke, dann ist es der Anlaufpunkt der Menschen, die vor Ort wohnen, wenn sie ein - wie auch immer geartetes - Anliegen aus dem Bereich der Pastoral haben - unabhängig zur jeweiligen Themenkirche, die dabei steht. Das bedeutet, dass das pastorale Zentrum Multiplikator für alle denkbaren pastoralen Vollzüge sein muss (Taufen, Beerdigungen, Katechese, Seelsorge jeder Art...) und ggf. an die entsprechenden Spezialisten in einem anderen Bereichs Mannheims zu verweisen.

 

Die Themenkirchen sind damit also nicht direkt dem pastoralen Zentrum zugeordnet; das pastorale Zentrum wird weit mehr Aufgaben haben, als nur die, die die Themenkirche vor Ort vorgibt.

 

Wenn pastorale Zentren das sind, was ich darunter verstehe, frage ich mich: Wo bleibt die Pastoral für die Menschen, die in der City wohnen. Dort gibt es die Liturgiekirche, die vollkommen von der Pastoral losgelöst ist - das kann aber sicher nicht sein, denn auch dort sterben Menschen, andere wollen heiraten... .

 

Also: Es braucht ein pastoralen Zentrum in der City

 

und: es wir sicherlich auch mehr als nur ein Verwaltungszentrum in der City brauchen, denn irgendwo muss ja die Koordination stattfinden, gerade auch für Bereich, die die Themenkirche nicht abbilden (Kategorialseelsorge, Altenheime, Singles...). Ich denke nicht, dass das durch die drei pastoralen Zentren aufgefangen werden kann.


Welche unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte können die Pastoralen Zentren Nord, Ost und Süd entwickeln?

Die Muttersprachliche Seelsorge kommt nirgendwo vor. Unsere Arbeit orientiert sich an konkrete Zielgruppen.

 

Für Ost und Süd kenne ich mich zu wenig aus. Schwerpunkte für Nord: Seelsorge in (sozialen) Brennpunkten; Seelsorge in Neubaugebieten und neuen Stadtteilen; Arbeitnehmerpastoral; Ökumene mit der griechisch-orthodoxen Kirche; Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Mannheim e.V.

 

Norden: Arbeitnehmerschaft, soziale Brennpunkte

Ost: Kultur

Süd: Familien, alternative Lebensformen

 

Nord: Caritas

Ost: Ökumene

Süd: Kinder und Familien

Mitte: Experimentierfeld für neue Gottesdienst- und Begegnungsformen (passageren Pastoral)

 

In einem Pastoralen Zentrum wäre für mich die Schulung Ehrenamtlicher gut und breit gefächert anzusiedeln.

 

Ein anderes Zentrum könnte und sollte gerade für Familien mit allen Fragen / Angeboten etc. da sein. Bis hin zu einem weiter gefassten Familienbegriff: Paare, Diversität, Singles, Konfliktbeladene ...

 

Das dritte Zentrum sollte im Bereich der Liturgie eine hohe Expertise an den Tag legen und feiern. Auch Ansprechort sein für alle liturgischen und auch liturgiemusikalischen Fragestellungen.

 

Für alle drei Zentren gilt, dass Kontinuität der Angebote und Feiern wichtig ist. Ferner mit unverbindlicher Kontaktmöglichkeit in einem Café o.ä. ... Nähe zu einem Caritaszentrum an allen drei Orten!!!

 

Themenkirche Ja! Aber es scheint mir eher ein nebensächlicher Zusatz zu sein, der etwas Seelsorge abfängt, aber nicht die Lösung. Mannheim ist nach wie vor zu groß und die Wege sind einfach weit. Für bestimmte Gruppen der Kirche sind da einfach Schwellen.

 

Ich denke, man kann eine sog. Themenkirchen auch nicht einfach setzen, sie muss von den Gegebenheiten, Ressourcen und den Menschen vor Ort bereits naheliegen. Das zeigen ja die bisherigen "Themenkirchen" die aus den agierenden Personen vor Ort und ein paar sinnvollen Entscheidungen hervorgegangen sind.

 

zu 1: Stadtpastoral im Allgemeinen, eher bürgerlich zu 2: Caritativer Schwerpunkt in Problemstadtteile zu 3: es gibt dorfähnliche Strukturen, die sich von der Innenstadt völlig abheben

 

Norden: Arbeitnehmerschaft, soziale Brennpunkte

Ost: Kultur

Süd: Familien, alternative Lebensformen

 

Wenn wir pastorale Zentren mit Schwerpunkte ausstatten, hat das für mich den Anschein, als wären wir ein Konzern, der an unterschiedlichen Standorten unterschiedliche Angebote schwerpunktmäßig vorhält. Ein solches Denken widerspricht m.E. dem christlichen Gemeindegedanken zutiefst. Christliche Gemeinde lebt von Beziehungen. Diese müssen wachsen und brauchen dafür Zeit.

 

Nord: Diakonische Pastoral

Nord-Ost: Missionarische Pastoral, Gemeindegründung und -entwicklung

Süd-Ost: Ökumene

Süd: Familienpastoral

 

Ich weiß nicht, ob es bei den Pastoralen Zentren auch noch Schwerpunkte braucht. Wenn es Themenkirchen mit Schwerpunkten gibt, dann braucht es im Zentrum keine Schwerpunkte. Vielleicht bietet es sich an, Gottesdienst im Pastoralen Zentrum eher im klasisischen Stil zu feiern und z.B. Familiengottesdienste dann in der Themenkirche Familie.

 

da es schon eine Liturgiekirche, eine Caritaskirche, eine Kirchenmusikkirche und vieles mehr gibt, ist für mich gerade die Frage, ob die Pastoralen Zentrumen noch einen Schwerpunkt brauchen?

 

Sinnvoll fände ich neben all den Schwerpunkten die schon genannt sind, aus der Coronazeit heraus, ein Zentrum für kreative Ideen im Punkt auf spirituelle Impulse - die dort entwickelt, hergestellt und dann im ganzen Stadtgebiet verteilt werden

 

die Situation vor Ort ist zu berücksichtigen. Punktuelle Beobachtungen: In St. Elisabeth ist gelegentlich "Abenteuerland" ... ein völlig anderes Publikum als sonst bei den Gottesdiensten. In St. Antonius habe ich mehrmals viele Ministranten und Kinder angetroffen im ganz "normalen" Sonntagsgottesdienst allerdings mit Kinderkirche.

 

Nord: St. Franziskus - Caritas

Ost: Zwölf Apostel - Trauer

Süd: St. Antonius - Spiritualität

 

1.) Caritas

2.) Innovation/ Kreativität

3.) Auf Sehnsüchte/ Fragen hörende Kirche: Nicht schon immer gläubige und katholisch sozialisierte Personen voraussetzen, sondern alternative Orte anbieten, wo Menschen einen niederschwelligen Kontakt mit der Kirche erfahren können. Dies muss nicht unbedingt immer in einer Kirche geschehen, sondern kann auch an anderen Orten des gesellschaftlichen Lebens passieren.

 

Allgemein alle:

Eine Leitung( Leitungsteam), Vernetzung mit Gemeindeteams, Thementeams, Verbänden, Ortsgruppen etc, Offener, Ansprechender Empfangsbereich mit guter Erreichbarkeit (Verkehrstechnisch aber auch auf die Öffnungszeiten bezogen), Räume die von unterschiedlichen Gruppierungen genutzt werden können, ein paar Büros?

 

Spezifisch: Sozialraumorientierung! Beispiel Nord (eher Brennpunktstadtteile - Schwerpunkt Caritas? Starke Vernetzung Thementeams in dieser Richtung z.B. Mittagstisch für Sozilschwache, Unterbringung einer Tafel oder so … Und so schauen wo liegt mein Pastorales Zentrum und welches Leben herrscht drumherum.

 

in Nord Arbeitnehmerpastoral/ Kirche und Arbeit Die kranken und Armen gehören in die "Mitte" - aber in die Liturgiekirche?

 

Erst wenn die Orte festgelegt sind, würde ich mit einem konkreten Blick auf die Gegebenheiten vor Ort Schwerpunkte erarbeiten.

 

Je nachdem welchem Pastoralen Zentrum die Justizvollzugsanstalt Mannheim zugeordnet wird: es gilt für dieses Zentrum zu bedenken, dass ein Schwerpunktthema mit starkem Bezug zu caritativen Aufgaben und besonderem Anspruch an begleitende Seelsorge in ihrem Zuständigkeitsbereich liegt.

 

Alle: Familie Nord und Süd: Caritas (bzw. enge Verzahnung mit dem Caritasverband/Caritaszentren vor Ort)

 

Mir ist aus dem Konzept nicht ersichtlich, warum die drei pastoralen Zentren, neben ihrer geographischen Lage noch darüber hinaus inhaltliche Schwerpunkte entwickeln sollen. Die pastoralen Zentren sind der Ort für verlässliche Gottesdienstzeiten, die zentrale Anlaufstelle und der Ort der Schulung von Ehrenamtlichen. Außerdem soll - so habe ich den Text verstanden- die Erstkommunion im pastoralen Zentrum gefeiert werden.

 

Die inhaltlichen Schwerpunkte werden in den Themenkirchen gesetzt. Wenn ich Jugendliche suche, gehe ich in die Jugendkirche; wenn ich Musik suche, gehe ich nach Heilig Geist; wenn ich an Familiengottesdiensten teilnehmen möchte, gehe ich in die Familienkirchen; wenn ich einen hochkirchlichen Gottesdienst erleben möchte, gehe ich in die Jesuitenkirche und wenn ich eine Eucharistiefeier ohne besonderes Angebot haben möchte, gehe ich in der Regel in das pastorale Zentrum.

 

Die beiden Ideen "Themenkirchen" und "Pastorales Zentrum" sind für mich nicht in einer Kirche gemeinsam vereinbar - jedenfalls nicht für die sonntägliche Gottesdienstfeier.

 

So könnte ein Schwerpunkt des Pastoralen Zentrums Nord in St. Franziskus sicherlich auf dem Bereich "Caritas" liegen, da durch u.a. die Nähe des Caritaszentrums St. Franziskus und die Vielzahl von "sozialen Brennpunkten" im Norden Mannheims dies naheliegend wäre. Dies müsste aber nicht unbedingt einen Schwerpunkt in der Liturgiegestaltung bedingen, wie dies bei den Themenkirchen der Fall ist.

 

Ich denke, die pastoralen Zentren sollten sich von den Themenkirchen unterscheiden. Daher benötigen sie keinen eigenen pastoralen Schwerpunkt. Der Schwerpunkt ergibt sich aus der Forderung nach der Sozialraumpastoral. Ein Zentrum sollte sich also direkt mit seinem unmittelbaren sozialen Umfeld auseinandersetzen.

 

Familienarbeit, Ökumene, Kirchenmusikalische Orte jeglicher Art von Kirchenmusik, Caritative Zusammenarbeit mit dem Caritasverband, Kinderhäuser, Alten und Pflegeeinrichtungen, Behindertenwohnhäuser, Kinderheim, bis hin zu den Kranken und Besuchsdiensten in den örtlichen Gemeinden, etc

 

Nord: Themen wie Arbeit, Freizeitgestaltung, Glaubenskurse, ACK

Ost: Liturgie, Bildung, Musik, Kultur, Ökumene,

Süd: Familie, Glaubenskurse, Ökologie

 

Wenn die pastoralen Zentren auch noch je einen Schwerpunkte haben, sind sie auch Themenkirchen. Die Begriffe scheinen mir hier nicht geklärt zu sein.

 

Meines Wissens ist der Auftrag der Kirche Verkündigung des Evangeliums.

 

Ich sehe (noch) nicht, wie pastorale Zentren dazu beitragen.

 

Ihr sprecht jetzt von "Pastoralen Zentren Nord, Ost und Süd". Das macht die erste Frage überflüssig.

 

Dazu werden sicher die Sozialraumanalysen genau angeschaut -

 

Wichtig wäre, nicht nur Schwerpunkte zu setzten sondern alle Bereiche der pastoralen Arbeit in den jeweiligen Pastoralen Zentren zu sichern, in dem die jeweilige Mitarbeiter ihre verschiedenen Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzten. Damit könnten die verschiedensten Schwerpunkte berücksichtigt werden.

 

In den Gebieten in denen pastorale Zentren entstehen sollten alle pastorale Themenbereiche gleichermaßen behandelt werden.

 

Zunächst scheinen für mich die pastoralen Zentren dezentrale Anlaufstellen zu sein, die eng mit dem Verwaltungszentrum verbunden sind. Das bedeutet, dass sie sich in der Grundstruktur durchaus ähneln und auch eine "Basisausstattung" oder ein "Basisangebot" haben können, in dem sie sich ähneln.

 

Das Profil jedes pastoralen Zentrums hängt dann jeweils von den Thementeams ab, die daran andocken und von den Themenkirche im Umfeld des pastoralen Zentrums. Außerdem von den Kooperationspartnern des Pastoralen Zentrums. Von daher wären die Schwerpunkte der Zentren für mich etwas, das sich entwickeln, je konkreter die Thementeams, deren Andockorte und die Themenkirchen sind. Diese Denkrichtung ist für mich stimmiger: Schwerpunkte zeigen sich erst - um einen Schwerpunkt zu setzen brauche ich Anhaltspunkte über das Umfeld und den Ort, die ich noch nicht kenne.

 

Hier soll es keine Schwerpunktsetzung mehr geben. Evtl kann eine Themenkirche an ein pastorales Zentrum angedockt sein. Hier ist eine verlässliche Leitung erforderlich, so könnten auf dieser Ebene kompetente Laien Leitungsverantwortung (leitung von teams, Pfarrbüro, Finanzen) übernehmen auch wenn sie deshalb als "geheime Pfarrer" wahrgenommen werden. Es braucht Kontinuität und Verlässlichkeit in der Leitung.

 

Inhaltliche Schwerpunkte sollten die Pastoralen Zentren für sich entwickeln (können), da sie, wie in den Erläuterungen zum Konzeptentwurf formuliert, sozialraumorientiert und subsidiär zu den Gemeinden arbeiten sollen. Dass es dabei auch zu inhaltlichen Doppelungen der Zentren kommen kann, ist akzeptabel.

 

Da ich mich nicht oft in diesen Seelsorgeeinheiten bewege ist es für mich schwierig über passende Schwerpunkte zu sprechen. Bei weiteren Überlegungen dazu sollte auf jeden Fall berücksichtigt werden, welche Organisationen und Einrichtungen gibt es am jeweiligen Standort schon. Wie kann eine Zusammenarbeit mit dem pastoralen Zentrum aussehen?

 

Kitas und Familien Senioren Sakramente Cartitas/ Not/ Bedürftige/ Gemeinschaftsort

 

Ich würde die Pastoralen Zentren eher ausgewogen gestalten und die Themenkirchen mit einem Schwerpunkt ausstatten. So können die Pastoralen Zentren von verschiedenen Thementeams gleichzeitig und vielfältig genutzt werden. Da Pastorale Zentren vermutlich zentrale, gut erreichbare und mit guten Öffnungszeiten für viele Menschen erreichbar sein werden, sollten sie vielfältig sein.

 

Nord: Diakonie, Familien

 

Ich finde, einen Schwerpunkt dürfen die Pastoralen Zentren nicht haben, bzw. den haben wir bereits: Jesus Christus und seine Frohe Botschaft zu verkünden - und zwar allen Menschen, die uns dort begegnen :-) ! Ein "besonderer Schwerpunkt" ist schließlich das Spezifikum der Themenkirchen! Pastorale Zentren sollten Anlaufstelle sein mit Pfarrbüro und Seelsorge (hier dann auch eventuell Hauptamtliche verorten ), mit verlässlichen Gottesdienstzeiten, Sprechzeiten der SeelsorgerInnen, etc. Pastorale Zentren aber auch als Treffpunkt, als Mittelpunkt des "Gebietes".

 

Das habe ich in der vorangehenden Frage schon insoweit, wie ich mich hier in MA bisher auskenne, mitbeantwortet.

 

Die inhaltlichen Schwerpunkte sind auch abhängig von den vor Ort vorhandenen oder geplanten personellen Ressourcen - zugegeben kein besonders wertschätzender Begriff, aber die personelle "Ausstattung" der pastoralen Zentren - wie auch der Themenorte - ist auch mittelfristig nicht schnell erweiterbar - zumindest nicht ohne eine grundlegende Anpassung der Zulassungsbedingungen.

 

Diese Frage intendiert, dass es nur diese drei geben wird - aber ich denke, das reicht nicht.

 

Wenn sie Anlaufstelle der Menschen sein sollen, die dort wohnen, dann müssen sie ganz breit aufgestellt sein.

 

Bevor wir Schwerpunkte vergeben, sollten wir in den Blick nehmen, was schon alles an (kirchlichen Strukturen) vorhanden ist. Die Caritas-Zentren, die geradezu aus dem Boden wachsen, sind Ort mit Möglichkeiten, die nicht zu unterschätzen sind. Manche Aufgaben lassen sich sicher in kompetente Hände abgeben - wie z. B. ein großer Teil unsres sozial-diakonischen Auftrags. Von daher würde mir eine Zusammenstellung all dessen, was schon da ist sehr helfen, um Doppelungen zu vermeiden, Kompetenzen ausbauen...


Welches und wie viel Personal soll in den Pastoralen Zentren Nord, Ost und Süd verortet sein?

Das hängt von ausgewählten Schwerpunkten und Themen ab. Deshalb es ich zu früh darüber zu entscheiden.

 

so viel wie möglich:-). Immer als Team. Aus jeder klassischen Berufsgruppe nach Möglichkeit mindestens zwei; jeweils zwei mit einem Studium mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund; je eine Person für die Kindergartengeschäftsführung; bis zu vier weitere Verwaltungskräfte (drei Sekretär*innen, ein*e Verwaltungsbeauftragt*er) (Über die letzteren kann die Kommunikation im Verwaltungsbereich mit der Zentrale laufen.)

 

In jedem Team sollte mindestens eine Profession vertreten sein, die für den jeweiligen Schwerpunktbereich eine Ausbildung und Erfahrung hat

 

Alle Berufsgruppen, aber nicht zu viel Personal. Für mich liegt der Schwerpunkt eher in den Thementeams...

 

Hier entsprechend eben der Schwerpunktsetzung. Zunächst einmal Personal, das die entsprechende Profession mitbringt. Über das theologisch und religionspädagogisch geschulte Personal hinaus. Entsprechend der Schwerpunktsetzung sicherlich je 3 Spezialistinnen und Spezialisten.

 

Zu diesen 3 Spezialistinnen und Spezialisten dann je immer noch 4 Hauptberufliche aus dem Bereich der Pastoral entsprechend der Berufsgruppen.

 

Dann noch Verwaltungskräfte bzw. auch Leute aus dem FSJ - gerade auch für das Café, niederschwelligen Kontakt etc. ...

 

Diese Frage halte ich noch für verfrüht. Ich denke, dass die Zentren erst einmal räumlich umschrieben werden müssen, die bisherigen Aufgaben dort müssen erfasst und gebündelt werden, neue entwickelt... . Es wird sicher notwendig sein multi-professionelle Teams in den Blick zu nehmen, besonders in den sozial benachteiligteren Stadtteilen. Jedoch habe ich diesbezüglich von der Erzdiözese auch noch nicht viel gehört. Für mich sind da noch zu viele "unbekannte Nummern" vorhanden, um irgendetwas sagen zu können.

 

sag ich nach Corona und ob wir nächstes Jahr noch Kirchensteuer haben

 

An jedem Ort von allen Berufsgruppen je 1 Person

 

????

 

In Nord: 2 hauptberufliche Diakone, 1 PRef*in und 1 GRef*in, 1 Sozialarbeiter*in In Nord-Ost: 1 GRef*in, 1 PRef*in, 1 Marketingexpert*in In Süd-Ost: 1 PRef*in, 1 GRef*in, 1 ev. Pfr*in bzw. Diakon*in In Süd: 1 GRef*in, 1 PRef*in, 1 Sozialarbeiter*in und/oder Psychologin An jedem der Zentren sollte ein Priester (auch als Kooperator oder Subsidiar) Dienst tun.

 

Es braucht Hauptamtliche und eine Leitung. Aber wir müssen gut schauen, wieviel Pastorales Personal wir zur Verfügung haben, denn in den Themenkirchen und Thementeams werden ja auch viele benötigt. Irgendwann wird die Personaldecke eng. Vielleicht könnten verschiedene Thementeams im Pastoralen Zentrum verortet sein.

 

ein gemischtes Team aus pastoralen und pädagogischen Mitarbeiten - Priester, pastorale Mitarbeiter, Sozialarbeiter, einen Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit, Hausmeister, eine oder zwei qualifizierte Sekretärinnen

 

... auf jeden Fall besetzt an einem relativ großen Zeitfenester aber auch mobile, die Menschen "aufspüren" ...

 

Soviel wie möglich, auf jeden Fall soll es Teams geben! Die Thementeams sollten entsprechend hier angedockt und evtl. verortet werden.

 

Am besten multi-professionelle Teams, da durch sie mehrere Perspektiven Berücksichtigung finden. Ebenfalls sollte eine gute Vernetzung zu weiteren kirchlichen Angeboten (z.B. Caritas, Bildungshäusern etc.) bestehen.

 

Das kommt darauf an wer wo verortet ist.

 

Jedes Pastoralezentrum braucht Mitarbeitende für den Empfang und eine Leitung( Leitungsprozente für ein Team) Außerdem werden dort auch Mitarbeitende verortet, die in Thementeams arbeiten

 

Oh, dazu habe ich wenig Ideen.... je mindestens ein/e Priester, zwei Pastoralreferent/in, zwei Gemeindereferent/in, ein Diakon, zwei Sozialarbeiter/in

 

Jeweils drei Hauptamtliche für den pastoralen Dienst, zwei Planstellen für Sekretariatsarbeiten

 

Für das zukünftige Pastorale Zentrum mit der Zuständigkeit für die Justizvollzugsanstalt Mannheim gilt es in personeller Hinsicht zu bedenken, dass die Seelsorgestelle in der JVA über das Justizministerium bestellt wird. Zusätzlich zu der 100%-Stelle über das Land Baden-Württemberg gibt es noch einen weiteren Stellenanteil in der JVA Mannheim mit einem Umfang von 20%. Dieser 20%-Anteil sollte vom Personal des zukünftigen Pastoralen Zentrums gestellt werden und wird in Absprache mit dem zuständigen Dekan für den Strafvollzug des Landes Baden-Württemberg vergeben.

 

Des weiteren gilt es mit Blick auf die Seelsorge in der JVA zu bedenken, dass auch die "Gemeinde hinter Mauern" regelmäßig Eucharistie feiern möchte und dass in der JVA immer wieder Menschen das Sakrament der Buße empfangen möchten. Derzeit feiern wir dreimal jährlich Eucharistie (1. Weihnachtsfeiertag, Ostermontag und Pfingstmontag). Priester mit fremdsprachlichen Kenntnissen sind für das Bußsakrament immer gesucht. Mit Blick auf die Verteilung der priesterlichen Dienste innerhalb der Pastoralen Zentren bitte ich diese seelsorgerische Aufgaben in der JVA zu berücksichtigen.

 

Leitung Pastoraler Zentren: Im Team, nicht automatisch Priester (Kompetenz und nicht Weihe ausschlaggebend; Frauen und Männer).

 

Das überwiegende pastorale Personal in der Stadtkirche soll (wenn nicht gebunden an z.B. Themenkirchen) einem der pastoralen Zentren zugeordnet werden.

 

Genügend.

 

Ich würde von beim derzeitigen Personalstand von (laut Schematismus 2019: 15 Gemeindereferent/inn/en; 10 Pastoralreferent/inn/en, 17 Priester) von 5 Gemeindereferent/inn/en, 3 Pastoralreferent/inn/en und zwei bis drei Priestern pro pastoralem Zentrum ausgehen. Da die Jesuitenkirche ausdrücklich kein pastorales Zentrum sondern Verwaltungszentrum ist, werden -außer für die Weiterbildung der Hauptamtlichen - keine pastoralen Mitarbeiter/innen an der Jesuitenkirche benötigt.

 

Es bleibt für mich allerdings die Frage, zu welchem pastoralen Zentrum das Gebiet der Innenstadt gehört?

 

Multiprofessionelle Teams aus Gemeindereferentinnen, DiakonInnen, PastoralreferentInnen, PriesterInnen, SozialarbeiterInnen, SekretärInnen, BildungsreferentInnen, EhrenamtskoordinatorInnen,

 

Auch hier finde ich die Frage schwierig zu beantworten, ohne Hintergrundwissen und Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Es kommt ja immer auch darauf an, welches pastorales Zentrum gemeint ist.

 

Kann ich nicht sagen!

 

Es sollten so viel Personal dort verortet sein, dass rund um die Uhr (0-24 Uhr!!!) jemand erreichbar ist.

 

Dazu sind schon einige Vorschläge hier gemacht worden, die - nicht zuletzt mit dem Dienstgeber - diskutiert werden müssen.

 

Am besten mehr als bereits vorhanden :), denn Ziel ist es mehr Gläubige als bisher zu aktivieren und dafür braucht es Fachkräfte. Zusätzlich zu den pastoralen Berufsgruppen wären in den jeweiligen Pastoralen Zentren (Schwerpunktgeschultes-) Fachpersonal einzubringen, um auch die rotierenden Thementeams fachlich zu unterstützen und auch die allgemeine Netzwerkarbeit innerhalb der pastoralen Seelsorge der gesamten kathalischen Stadtkirche Mannheim zu aktivieren.

 

So viele pastorale Mitarbeiter wie möglich - im Rahmen der pastoralen Bedürfnisse in den jeweiligen pastoralen Zentren - und unabhängig von deren Kompetenzen. Zur Beratung in bestimmten pastoralen Themenbereiche kann man nach bedarf immer noch Experten heranziehen. (Keine vorbestimmte Begrenzung der Zahl der Mitarbeiter!).

 

Das vorgesehene Leitungsteam kann ich mir aus 3 Hauptamtlichen besetzt vorstellen ( 1 benannter Leiter und 2 Mit-Leitende).

 

Dann braucht es entsprechend Sekretär*innen, sodass regelmäßige Öffnungszeiten in den dezentralen Pfarrbüros sichergestellt werden können.

 

Dazu kommen temporäre Präsenzzeiten und Andocken von Vertreter*innen der Thementeams.

 

ein multiprofessionelles Team aus ca. 5 Personen (Leitung, Themenreferenten, Verwaltung...)

 

Ich würde umgekehrt fragen:

 

1.) Welches ehrenamtliche Engagement / Welche ehrenamtliche Energie gibt es in den jeweiligen Himmelsrichtungen? und erst 2.) Welche Unterstützung brauchen diese direkt in der Nähe oder welche kann ggfs. auch von weiter her thematisch von woanders (anderen Stadtteilen, ggfs. auch von der Diözesanstelle, dem ESA oder digital, ...) bereitgestellt werden?

 

Die personelle Ausstattung der Pastoralen Zentren hängt wohl in erster Linie von deren inhaltlichen Schwerpunkten ab.

 

Sobald klar ist, welchen Schwerpunkt die einzelnen Zentren haben, kann man sich über die passende Zusammensetzung des Teams Gedanken machen.

 

Es braucht auf jeden Fall multiprofessionelle Teams, die die Bereiche Soziale Arbeit, Nachbarschaftshilfe, Einsatz von Ehrenamtlichen und Liturgie in den verschiedensten Formen bedienen.

 

Hauptamtliche, soviel wie nötig, ich finde Teams gut, dennoch finde ich es wichtig, eigene große Büros zum Arbeiten zu haben und die nötige Ruhe zu haben, besonders für seelsorgliche Gespräche, Trauergespräche, keine Gemeinschaftsbüros.

 

Kenne den Personalschlüssel für 2025/2030 nicht...

 

Es sollte in den Zentren auf jeden Fall Personal gut und direkt erreichbar sein.

 

Pfarrsekretäre/-innen, Seelsorger, Themenreferenten...

 

Gerne aus allen Berufsgruppen (Priester, Diakone, PRef, GRef) - hauptsache begeistert, Sozialarbeiter wären auch eine Bereicherung.

 

Ich denke die Teams dürfen nicht zu groß sein, damit es genug Personal für die Themenkirchen und Thementeams gibt.

 

- Eine der Sekretärinnen der Pfarrbüros;

- pastorale Mitarbeiter;

- Leiter der Themenkirchen, die jeweils in der Umgebung liegen

- Ansprechperson der Thementeams

 

SE-Teams wie jetzt auch - von allen Berufsgruppen - wünschenswert: multiprofessionelle Teams mit Pädagogen und Sozialarbeitern - unbedingt Vernetzung mit Stadtteilarbeit

 

Genügend.

 

Wo möglich: multiprofessionelle Teams.

 

Darauf achten, dass sowohl Männer als auch Frauen in den Teams vertreten sind.

 

Diese Frage wurde bereits bei den "inhaltlichen Schwerpunkten" angerissen.

 

Ganz sicher muss ein Zentralbüro dort sein, wo Ansprechpartner verlässlich anzutreffen sind.

 

Unsere Angst: Hilfe, eine Pastoralreferentin könnte mit einer Gemeindereferentin verwechselt werden halte ich für überholt. Wichtig ist, und das zeigt Corona deutlich: Wir sind auf Sozialkontakte angelegt. Warum sollte die Menschen, die in eine solches Zentrum kommen, nicht Menschen begegnen, die sie kennen und zu denen sie Vertrauen aufgebaut habe? Nur weil sie u. U. ihren Beruf nicht genau kennen? Ich habe in einer Apotheke noch nie gefragt, welche Ausbildung diejenige hatte, die mir ein Medikament empfohlen hat - entweder der Rat war gut und ich komme wieder oder nicht und ich gehe woanders hin.

 

Also: Verlässliche Ansprechpartner/innen im Sekretariat, in der Beratung... gerade auch mit anderen Berufsgruppen, die wir bislang noch nicht im Blick hatten (Sozialarbeiterinnen, Psycholog/innen...)


Welche Themenkirchen wünschen Sie sich und wo können diese konkret verortet werden? Wer kann sie leiten?

Wenn die Leute sich mit den konkreten Themenkirchen identifizieren, werden sie noch eine Gemeinde bilden (mit der Zusammenarbeit, mit der Bewusstsein der Zusammengehörigkeit usw.)? Oder entstehen viele unabhängige Gruppierungen?

 

Darüber muss man auch nachdenken.

 

(Leitung: immer mit Team!) Kirchenmusik (existiert; Leitung Bezirkskantor); Jugendkirche (existiert), Erstkommunionkirche/n, Firmkirche/n sollten eng zusammengefasst werden unter der Leitung eines Jugendpfarrers mit GRef und PRef); spirituelles Zentrum (St. Bonifatius; OFM); Ökumene (warum St. Pius?; Diakon); Jesuitenkirche (existiert; Probst); Caritaskirche (St. Franziskus; jemand mit Studium mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund); Hochzeitskirchen (s. "Einfach heiraten"; bis zu zwei Priestern mit allgemeiner Delegation und mehr als Ahnung im Eherecht)

 

Trauerkirche - sollte zentral erreichbar sein, also eher Innenstadt. St. Sebastian wäre hier denkbar.

 

Würde hier allerdings den Bereich etwas weiter fassen "Sterben - Tod - Trauer". Diese Erweiterung hat den Hintergrund, dass Menschen mit diesen Themen konfrontiert sind, ohne unbedingt nah dabei sein zu können (Ein Elternteil stirbt in einer anderen Region Deutschlands).

 

Inhalte könnten Seminare zu den Themen sein im Sinne einer Vorbereitung, grundsätzlichen Auseinandersetzung mit den Themen.

 

Angebote von Trauergruppen, spezifisch (verwaiste Eltern, nach Tod des Partners/Partnerin, nach Tod eines Elternteils/der Eltern …), aber auch allgemein, also situationsübergreifend.

 

Setzt Zusammenarbeit mit den bestehenden Diensten in der Stadt voraus - Kinderhospizdienst, ökumenische Hospizhilfe, stationäres Hospiz, Klinikseelsorge ….

 

Vernetzung mit dem ökumenischen Bildungszentrum Bedarf auch einer Vernetzung mit den Bestattern und der Stadt - Friedhofsamt-.

 

Themenkirche: international Dies könnte ein Ort sein, an dem die bisherigen muttersprachlichen Gemeinden einen Ort finden könnten, aber auch neue Mitbürger angesprochen werden. Hier könnten auch Gottesdienste in englischer und französischer Sprache gefeiert werden.

 

Zusätzlich zu den im Video genannten:

1) Experimentelle/Innovative/Kreative-Kirche (z.B. für junge Erwachsene, für Menschen ohne Familie) --> "alternative" Kirche zum Experimentieren und immer wieder neu gestalten für alle, die aus z.B. der Jugendkirche herausgewachsen sind, aber nicht in anderen Themenkirchen andocken können (Liturgiekirche zu "klassisch", keine Familie etc.) - Leitung egal, möglichst innovative und kreative Menschen [aber vielleicht ist das auch eine Möglichkeit für eins der pastoralen Zentren?]

2) Trauer / Besinnung / Ruhe

 

Jugendkirche SAMUEL

Kirchenmusik: HEILIG GEIST

KUNST-Kirche: St. Jakobus oder Herz Jesu

Caritas: St. Bonifatius (Neckarstadt) oder Kirchen in der bisherigen se MA Nord

Ökumene: St. Pius

Familienkirchen: 3 Kirchen insgesamt, an denen jetzt z.B. Abenteuerland schon gut läuft. Nebst dem FAMILENZENTRUM als Pastorales Zentrum (Edingen, St. Elisabeth, Feudenheim)

Trauer: Evtl. in Verbindung mit einem Trauercafé sogar am Friedhof Spirituelles Zentrum - St. Aegidius, Seckenheim, falls nicht Pastorales Zentrum

 

Frage der Leitung: Hier sollte m.E. nach Spezifikum der Themenkirche geschaut werden. Dann die Leitung quasi der Person, welche die entsprechende Schwerpunktsetzung hat / Expertise. Ferner: LEITUNG IM TEAM!

 

Ich kann mir einen kirchlichen Ort vorstellen, an dem Lobpreisgottesdienste mit einer guten musikalischen und verkündigunstechnischen Ausstattung stattfinden (damit meine ich auch die dort agierenden Hauptamtlichen, die offen sind für andere Formen, vielleicht auch die digitalen Medien im Blick haben), ebenso vermisse einen Ort für bisherige Frömmigkeitsformen, Verehrung der Gottesmutter, Anbetung und Beichte oder werden die auf Waghäusel und Oggersheim ausweichen müssen. Eine Verortung der Themen: Christwerden, Wiedereintritt, Taufvorbereitung für Erwachsene und Firmung "außerhalb der Reihe", also alle diese Themen, die vor Ort viel Mühe bereiten, weil es immer einzelne und wenige Personen betrifft.

 

Eine "Themenkirche Erstkommunion" halte ich derzeit (noch) für keinen guten Weg. auch wenn manche das meine, das wir Pfarrer ja sowieso nichts mehr mit der Kommunion am Hut hätten, ich finde dass dieses Fest nahe dort verortet sein soll, wo die Familien wohnen, wie die Kindergärten und Grundschulen auch. Wenn einmal flächendeckend von der jahrgangsweisen Erstkommunion am "Weißen Sonntag" abgerückt wird, sieht es anders aus.

 

1. Jugendkirche 2. Kirche der Spiritualität zB St. Hildegard, ist wie eine Klosteranlage gebaut, entsprechendes Programm

 

MET als missionarisches Zentrum, als Leiter: Diakon, Past.ref oder Gem. ref.

 

MET sollte in St. Sebastian und im Haus der kath. Kirche verortet sein.

 

Themenkirche: international Dies könnte ein Ort sein, an dem die bisherigen muttersprachlichen Gemeinden einen Ort finden könnten, aber auch neue Mitbürger angesprochen werden. Hier könnten auch Gottesdienste in englischer und französischer Sprache gefeiert werden.

 

Ich glaube nicht, dass es Themenkirchen braucht. Wir werden uns Kirchen für gruppenspezifische Veranstaltungen als Veranstaltungsräume in Zukunft auch gar nicht mehr leisten können. In den bestehenden Gemeindezentren können Gruppenspezifische Angebote billiger und angenehmer angeboten werden, als in großen Kirchen, die zudem z.B. im Winter sehr ungemütlich sind.

 

Wenn wir aber dieses Konzept in Mannheim haben wollen, dann bräuchte es auch eine Frauen- und eine Männerkirche.

 

Caritas-Kirche, geleitet von einem Diakon (Nord, St. Franziskus) Haus der Begegnung (Franklin), geleitet von 1 PRef*in oder GRef*in und 1 ev. Mitarbeiter*in Hochzeits-Kirche (Ilvesheim, St. Peter) Vieles andere ist ja auch schon benannt.

 

Der Begriff Liturgiekirche stört mich irgendwie, denn um Liturgie geht es ja in allen Themenkirchen. Sehr unglücklich finde ich die Bezeichnung "Hochliturgie", weil sie eine Wertung einbringt, die ich theologisch falsch finde. Vielleicht trifft es "klassiche Liturgie" eher?!?

 

Braucht es mehrere Familienkirchen? Ich glaube, dass wir mit einer anfangen sollten und schauen, wie es sich entwickelt. Sicher braucht es dann nicht auch noch die Pastoralenzentren als Orte für Familien, höchstens wir siedeln die Erstkommunion noch bei den Zentren an.

 

Ansonsten bin ich für eine Familienkirche, z.B. in Wallstadt, wo wir jetzt auch einiges ausprobieren. Dort kann alles von Singlearbeit, über Junge Erwachsene bis hin zur klasischen Familienpastoral verortet sein. Dort sollte ein Thementeam Familie angesiedelt sein. Es braucht keine Themenkirche Erstkommunion, denn die würde ich jetzt mal noch in den Zentren oder Themenkirchen feiern. (Außerdem spielt Erstkommunion nur einen Teil im Jahr eine Rolle.

 

Eine Themenkirche Caritas wäre möglich. Wichtig ist auch, dass wir nicht aus jeder Kirche eine Themenkirche machen, denn sicher werden wir auf einige Kirchen verzichten müssen.

 

Erstkommunionkirche - stationär und ontour - zum einen kann es sinnvoll sein, wenn das Thementeam Erstkommunion einen festen Standort hat, an dem einzelne Veranstaltungen und die ganze Organisation stattfindet, zum anderen braucht es aber in den meisten Stadtteilen auch ein "wir kommen" zu den Menschen - in Anlehnung an den mobilen Büchereibus der Stadtbücherei

 

Teamer, die Einzelnen sollten eine Liebe zu Ihrem "Themenfeld" haben und wenn möglich auch zusätzliche Ausbildung hierfür ...

 

Familienkirche in Christkönig, St. Elisabeth, St. Martin und Maria Hilf Trauerkirche in Zwölf Apostel Spirikirche in St. Antonius und St. Bonifatius Neckarstadt Caritaskirche in St. Franziskus Die Leitung der Kirchen würde ich nach Charismen und Begabungen vergeben; offen für alle Berufsgruppen; nicht an einen Priester binden!

 

Generell wäre ich auch offen über einen neuen Stadort der Jugendkirche nachzudenken (guter Anfahrtsweg, mehrere Räumlichkeiten notwendig), das muss gar nicht unbedingt ein Kirchengebäude sein.

 

Ich kann mit gut zwei Themenkirchen Caritas vorstellen (ein Thementeam aber zwei Orte v das verstärkt gelebt wird), Vielleicht auch eine Seminarkirche (= die umgebaut wird, die auch für große Seminare, Sitzungen, Feste, Events genutzt werden kann (auch von nicht kirchlichen Leuten) der Segen Gottes gilt ja für alle. Ich finde es wichtig das wir bei den Themenkirchen auch im Blickbehalten: Was brauchen die Menschen in Mannheim?

 

Themenkirche Leben mit Einschränkungen, die Botschaft, der Senioren, Kranken, Behinderten, Armen ist für die Kirche wichtig. Verbindung des Themas mit einem Krankenhaus - also evtl St. Bonfatius , genau schauen, ob auch Verbindung mit Caritas-Schwerpunkt oder gerade nicht, weil da manchmal das "Geholfen-Bekommen" zu sehr im Vordergrund steht

 

Was aufgrund meiner Tätigkeit in Köln ich noch hilfreich fände:

 

Eine Kirche für den Schwerpunkt christliche Spiritualität: Exerzitien, Meditationen, Einführung in die christliche Spiritualität.

 

Eine Kirche (ergänzend zu Heilig Geist) für Kunst und Dialog mit anderen Religionen und gesellschaftlich relevanten Gruppierungen und Perönlichkeiten. Diese Kirche müsste dann allerdings von der Innenausstattung anders aussehen als unsere herkömmlichen Gottesdiensträume. Wäre St. Peter in der Schwetzinger Vorstadt dafür geeignet? Positiv auch die Nähe zu Hl. Geist.

 

Die Seelsorge in einer Justizvollzugsanstalt ist inhaltlich sicher am besten an einem caritativen Thema angegliedert.

 

Leitung von Themenkirchen im Team von Hauptamt (Männer/Frauen; mit Weihe oder ohne) und Ehrenamt.

 

Heilig Geist als Themenkirche öffnen (bzw. noch breiter aufstellen und mit Personal/Ressourcen ausstatten): Nicht nur kirchenmusikalisches Zentrum, sondern Kunst-/Kulturkirche (noch mehr den Dialog suchen mit der Kunsthalle und dem Rosengarten; auch Pop-Kantor*in anstellen).

 

Soweit möglich sollte es in jeder Region Mannheims auch ein ökumenisches Zentrum geben: z.B. St. Bartholomäus im Norden, St. Johannes (Rheinau-Süd) im Süden.

 

Familienkirchen: St. Elisabeth - Gartenstadt; St. Peter und Paul - Feudenheim; St. Konrad - Casterfeld Sehr stark anwachsend in Mannheim ist die Zahl der Singles - auch hier bräuchte es eine Themenkirche. Das Single-Dasein ist mehr und länger als die Zeit zwischen Jugend und Familiengründung, es ist keine Übergangszeit.

 

Es fällt mir sehr schwer Hochzeitskirchen festzulegen, da ja oft vom Paar der Wunsch ausgeht in einer bestimmten Kirche zu heiraten, zu der einer oder beide eine besondere Beziehung haben.

 

Dasselbe Problem entsteht bei den beiden anderen Initiationssakramenten wie Taufe und Firmung. Die Firmungen werden wohl in den pastoralen Zentren gefeiert, aber Taufen könnten eigentlich in allen Kirchen stattfinden.

 

Die Frage nach der Leitung kommt zu früh.

 

* Caritas - Soziales - Neckarstadt

* Mirgation und Vielfalt (auch Vernetzung zwischen muttersprachlichen Gemeinden) Innenstadt

* Frauen (St. Hildegard oder 12 Apostel)

* Kunst und Experiment (? St. Konrad?)

* Senioren

 

Die Themenkirchen sollten durch ein multiprofessionelles Team geleitet werden. Am besten paritätisch. Nicht die Weihe, sondern die fachliche Kompetenz sollte hier Ausschlaggebend sein.

 

Themenkirche Familie, Themenkirche Ökumene, Themenkirche Caritas.

 

Leitung unterschiedlicher Art. Es kann von einem Priester der in dieser Thematik beheimatet ist Leitungsfunktion übernommen werden, ich könnte mir aber auch pastorale Mitarbeiter bis hin zu ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorstellen.

 

Musik: Hauptamtlicher Kirchenmusiker

 

Liturgie: Liturgieteam bestehend aus Priester, Haupt und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Interreligiöses Zentrum: Leitungsteam der unterschiedlichen Religionsvertretern

 

Krankenpastoral: Team bestehend aus KlinikseelsorgerInnen, ambulanten Hospizdiensten, Vertreter aus ärztlichem, pflegerischen Umfeld sowie Ethiker.

 

Junge Erwachsene/ Ledige/ Alleinlebende (Singles) die alle von Ehrenamtlichen geleitet werden.

 

Eine Themenkirche "Trauer" würde ich nicht fest verorten - gibt es da nicht die Möglichkeit, vor Ort zu gehen und zu kommen? Angebote an den konkreten Orten der Trauer, auf den Friedhöfen - dort in den Trauerhallen/-kapellen

 

Die bereits vorhanden Themenkirchen finde ich gut und sinnvoll, allerdings kommen für andere Themen für mich nicht automatisch Themenkirchen in Frage.

 

Wenn in allen pastoralen Zentren alle Themenbereiche berücksichtigt werden, hat es keinen Sinn - aus pastoraler Sicht - von Themenkirchen zu sprechen.

 

Themenkirche(n) und mgl. Orte

 

- "Caritas": Richtung Waldhof, Gartenstadt, Neckarstadt

- "Familienkirchen": bewusst im Plural, denn es kann Familienkirchen mit verschiedenen Schwerpunkten geben. Als einen Ort für eine Familienkirche kann ich mir Wallstadt vorstellen. Ein anderer Ort könnte für mich Franklin sein.

 

Leiten kann für mich jede*r pastorale Mitarbeitende, die/der ein Charisma als Leitende verspürt und dieses auch von anderen zugesprochen bekommt. Die Berufsgruppe ist dafür nicht wichtig.

 

Leiten könnte für mich auch ein*e Ehrenamtlich*e, die/der keinen Alleigang vorhat, sich im Konzept "Stadtkirche" verortet sieht und die nötigen zeitlichen Kapazitäten mitbringt - vor allem in temporären TT.

 

Mit-Leiten kann jede*r pastorale Mitarbeitende - es ist wichtig, dass möglichst verschiedene Blickwinkel zusammenkommen. Genauso Ehrenamtliche, ebenfalls mit der Prämisse zeitliche Kapazität - vor allem in temporären TT.

 

Sinnvoll sind Jugendkirche, Trauerkirche (als Urnenkirche oder am Friedhof), Kulturkirche (Kirchenmusik, Kunst), ein geistliches Zentrum (z.B. Kloster St. Bonifatius) mit spiritueller Gemeinschaft und spirituellem Angebot (Hier Zusammenarbeit mit Orden, Geistlicher Begleitung, MET etc.) Weitere Themenkirchen würden pastoralen Zentren Konkurenz machen. was soll dann dort noch sein außer Verwaltung und Gottesdienst, wenn alle anderen Themen (Familie, Ökumene in Themnekirchen ausgelagert sind. Vielleicht kömmen deshalb im Konzept normale Gemeindekirchen gar nicht mehr vor. Zum Beispiel sollten alle Themenfelder und pastorale Zentren weitestgehend ökumenisch aufgestellt sein.

 

Themenkirche fluid - im säkularen sozialen Raum an geeigneter Stelle Wer hat christliches Leben jenseits von Kirchenräumen im Blick?

 

z.B.:

Kirche im Gespräch mit Theater (Pater Holter SJ) Kirche bei der langen Nacht der Museen (die es leider nicht mehr gibt) Kirche und Kino (stclara) Kirche auf der Straße oder ohne Ort wie bei Straßenexerzitien Trauercafe am Friedhof Gesprächsangebote in der Woche vor Allerheiligen auf den Friedhöfen Segnungsgottesdienste zum Valentinstag vielleicht auch eine flexible mobile "Joker-Kirche" auf der Ladefläche eines Kleinlasters ...

 

Manche Caritaszentren haben auch Kirchen/Kapellen (z.B. St. Franziskus) - Vielleicht sind diese Caritaszentren als Themenkiche Caritas geeignet?

 

Die Leitungsfrage finde ich schwierig, denn in MA gibt es so viele fähige ehrenamtlich und beruflich Engagierte für Vieles. - Es sind doch zu viele!

 

- Da braucht es eine sinnvolle Leitungsstruktur, denn die Versammlung aller Hauptamtlichen (wieviele sind das?) kann doch nicht das zukünftige wöchentliche Dienstgespräch sein!

 

Welche neue Leitungsstrutur kann Themen, Ortsgemeinden und Zentren abbilden, zusammenführen und zu verbindlichen Entscheidungen kommen?

 

Was muss überhaupt abgestimmt und gemeinsam entschieden werden? Was kann vor Ort, im Zentrum oder thematisch dezentral entschieden werden? Wie geht nachvollziehbare transparente Subsidiarität in so einem großen Gebilde?

 

Wenn das geklärt ist, finden sich sicher auch Namen.

 

Wäre es denkbar, das kirchenmusikalische Zentrum Heilig Geist zu erweitern zu einem "Kunst"-Zentrum bzw. dies mit dem Thema "Kunst" zu koppeln? Heilig Geist ist ja in direkter Nachbarschaft zur Kunsthalle (siehe dazu aber auch die Auführungen zur letzten Frage).

 

Generell sollten Themenkirchen so verortet sein, dass sie von allen Mannheimer Stadtteilen in etwa gleich gut v.a. mit dem ÖPNV zu erreichen sind. Dass das nicht immer gleich gtut umzusetzen ist, ist aber auch klar.

 

Ich wünsche mir:

eine Familienkirche, in der auch die Erstkommunionkatechese stattfindet

eine Kulturkirche mit viel Raum für künstlerische Experimente, Ausstellungen, Lesungen, Workshops und den Dialog zwischen Kunst, Kultur und Kirche

eine Caritaskirche in Kooperation mit dem Caritasverband, die unterschiedliche Personen miteinander vernetzt, Freizeitangebote und Begegnungsmöglichkeiten schafft.

 

Die Leitung der Themenkirchen würde ich ebenfalls einem Leitungsteam aus verschiedensten Hauptberuflichen übertragen.

 

- Kita und Familienkirche Kunterbunt "Indoorspielplatzkirche" ( Wallstadt) Hauptamtliche, die sich in das Thema eingearbeitet haben und durch Vorberufe/ Qualifikation geeignet sind, die Bedürfnisse der Kinder und Familien im Blick zu haben uns die päd./relgpäd. Kenntnisse dazu besitzen, Vorschlag: Tamara Sporer und Eva-Maria Ertl

- Lobpreiskirche

- Caritaskirche

 

Lobpreiskirche CaritaskircheN FamilienkircheN Nachtkirche (hat Nachts offen) Wohnkirche (mit Schlafmöglichkeiten für Obdachlose) Individualkirche (s. Beispiel Lichterkirche Gleidorf)

 

Kinder- oder Familienkirchen (Wo? - Gut erreichbar!)

 

Themenkirchen die bereits bestehen (z.B. Jugendkirche, Kirchenmusik) weiterführen.

 

Bitte bitte keine ERSTKOMMUNIONKIRCHE! Und auch keine Firmkirche oder Hochzeitskirche! Das ist utopisch und meines erachtens auch unnötig! Lassen wir doch bitte die Sakramente vor Ort in den Pastoralen Zentren und lassen die Menschen selbst entscheiden, wo sie die Nähe Gottes am besten spüren können oder wollen ;-) Ausserdem finde ich es ein bissl "too much" zu verlangen, dass jemand z.B.von der Blumenau nach Rheinau-Süd zur Erstkommunionvorbereitung fahren soll (nur als Beispiel) - Sakramente im Lebensraum der Menschen lassen!

 

Lieber eine "Experimentierkirche" für Kunst, aussergewöhnliche Gottesdienstformate, Events, Ausstellungen, Installationen, Bibeltheater.... Ebenfalls vorstellen könnte ich mir für Kinder-und Familien eine Kirche zum Mitmachen, Ausprobieren, Spielen... (ähnlich wie in einem Museum oder bei einer Kirchenrallye - das könnte dann auch ein Ort sein für z.B. den Ostergarten etc.), quasi eine Erlebniskirche, eine Kirche für alle Sinne!!!!

 

Leitung der Themenkirchen durch die Thementeams!

 

Jugendkirche Samuel (Jungbusch); Familienkirchen (in der Nähe von bzw. angedockt an gut besuchte Kinderkrippen, Kitas, Grundschulen etc.); 'Kirchorte' (gestaltete 'Räume') in/an/vor/bei Seniorenheimen (je nachdem, wie es unter Corona-Bedinungen möglich ist, kann vorübergehend als Vorsichtsmaßnahme auch ein Innenhof sein, der von den Bewohnern gut eingesehen werden kann - aber mit entsprechneder Tonausstattung, die von der entsprechenden Kirche (bzw. ihrer Leitung) zur Verfügung gestellt werden müsste); Trauerhallen/Kapellen auf Friedhöfen mit Schwerpunkt Hauptfriedhof als 'Trauerkirche', aber eng vernetzt mit den jeweiligen Kirchen in den Stadtteilen, damit Trauer nicht 'ausgelagert' wird, sondern in den Kirchen vor Ort ebenfalls ihren Raum, ihre 'Berechtigung' hat (z.B. durch gestaltete Trauerorte in den Kirchen, wo von den Angehörigen auch Kerze/n aufgestellt und entzündet werden können, Bilder von Verstorbenen aufgestellt etc. werden können, Fürbittbuch ausliegt, ...); Liturgiekirche würde ich auch, aber nicht ausschließlich in der Jesuitenkriche sehen, sondern eher an mehrern Orten (z.B. auch in St. Sebastian u.v.a.); Ökumenekirche St. Pius (z.B. auch für Taizé-Gottesdienste usw.)

 

Auch bei diesen Fragen tue ich mich schwer, weil ich der Meinung bin, wir sollten da auch für kürzere Entscheidungsrhythmen offen bleiben. Die im Konzeptentwurf angegebenen Themenkirchen reichen für eine erste Einteilung sicher aus. Die pastorale Erfahrung kann im Zeitablauf sicher zu einer Ausweitung der Themenkirchen wie auch zu einer "Verdichtung" führen.

 

Da könnte ich mir viel vorstellen - bleiben wir realistisch, denn die Ressourcen, die wir haben, werden ausreichen, die Grundversorgung abzudecken. Wenn sich was darüber hinaus entwickelt: super


Welches Thementeam braucht es noch? Wo können Thementeams verortet sein?

Es ist sinnvoll unsere Arbeit zu profilieren. Aber was wird die verschiedenen Themenkirchen verbinden? Als Muttersprachliche Seelsorge arbeiten wir parallel zu den deutschsprachigen Gemeinden. Es fehlt bestimmt an Vernetzung. Oft sind wir nicht wahrgenommen. Das kann leider auch passieren mit den Themenkirchen, dass sie parallel arbeiten und es keine Zusammenarbeit gibt.

 

Wo bleiben Senioren? Behinderte (Lahme, Blinde, Taube; werden wir eine junge, gesunde Kirche aus Yuppies?)? Kranke (die liegen nicht nur im Krankenhaus!) und Sozial Schwache könnten über die Gemeinden aufgefangen und angesprochen werden; dazu braucht es dann in den Zentren entsprechendes Personal – oder eigene Zentren.

 

Wo bleiben die muttersprachlichen Gemeinden im Konzept der pastoralen Zentren bzw. Themenkirchen?

 

Krankenhausseelsorge/Krankenseelsorge. Ausgangspunkt könnten die bestehenden Krankenhausseelsorgestellen sein (UMM, TKH, Diako). Dies hätte einen organischen Schnittbereich mit der Themenkirche "Trauer".

 

Schule, Bildung, junge Erwachsene, Singles/Paare mittleren Alters ohne (!) Kinder (die fallen bisher immer raus), Senioren (evtl. unterteilt in "Best Ager" und "alte" Senioren?)

 

Verortung wo möglich bei den "eigenen" Themenkirchen oder bei eng verwandten Themenkirchen (z.B. junge Erwachsene bei der Jugendkirche; Schule bei Familie & Kindern oder bei Jugend)

 

Für die Thementeams braucht es m.E. zunächst den Gesamtpastoralplan.

 

Von diesem her abgeleitet werden wir sehen: Was braucht es unbedingt? Haben wir die Kapazität? Oder schreiben wir entsprechend aus, um den Bedarf auch personell zu decken.

 

Sicherlich Teams zu den Feiern an den Lebenswenden und entlang der Biographie der Menschen - wenn auch hier eine Priorisierung erfolgen muss.

 

Thementeams, unabhängig von Orten wären sicher eine gute Idee, z.B. Glaubensverkündigung (Taufkatechese, Katechumenat etc.), Schulpastoral, Sonderseelsorge....

 

Thementeam: ich würde gerne Technik und neue Medien nennen.

 

ich würde gerne mal ohne Probleme zB alle Teile hier öffnen können, ich sehe hier nur einen Teil, weil ich das alles wieder irgendwie an der Cloud vorbei öffnen muss, keine Lust, ich erwarte 2020 das so was geht.

 

Kranken- und Altenseelsorge für Besuche in den Wohnungen und Einrichtungen

 

In den Krankenhäusern gibt es bereits Thementeams und sie sind dort auch richtig verortet. Für das Thema Trauer gibt es auch schon vielfältige Angebote im Dekanat. Da braucht es keine eigene Kirche i.S. einer Trauerkirche, sondern Begleitung in Gruppen bei der -vergleichsweise geringen Anzahl - von Menschen, die in der Trauer Unterstützung benötigen.

 

Missionarische Kirche, Gemeindeaufbau und -entwicklung.

Alleinlebende Menschen

Junge Erwachsene

 

Thementeam Jugend, um die Doppelstrukur (Haus der Jugend und Schwerpunkt Jugend vor Ort) zusammenzuführen. Verortet im Haus der Jugend.

Thementeam Caritas: Alle die Caritasarbeit machen. Hier sollten auch Ehrenamtliche mit drin sein.

Thementeam Familie: Alle, die Lust haben, Familienarbeit zu machen.

Thementeam Digitalisierung: Hier geht es um Streaming, Instagram, Facebook, YouTube. Aber auch um die Produktion von Medien, die für alle interessant sind.

Vielleicht entstehen manche auch erst nach und nach.

 

ein Team, dass sich um digitale Angeboten der Katholischen Kirche Mannheim kümmert, sei es auf sozialen Medien wie auch im Bereich Fernsehgottesdienste oder ähnlichem

ein Team für Öffentlichkeitsarbeit und das eine kreative Form der Darstellung unserer Angebote kümmert- gemeinsames Layout und anderes

spirituelle Teams, Wallfahrtsteams ... Vernetzungen mit anderen (christlichen) Schwerpunkten ... wie steht es mit den Orthodoxen Zentren? Gibt es parallele Zentren der Evangelischen Stadtkirche?

 

Trauer

Spiritualität

Caritas

Verortung in den jeweiligen Themenkirchen!

 

Digitalisierung/ Öffentlichkeitsarbeit, Singles (sollten bei der ganzen Familienpastoral nicht zu kurz kommen!), Schulpastoral, kategoriale Seelsorge

 

Aus Jugendbüro, Jugendkirche und Jugendbeauftragete vor Ort könnte ein "Personal reduziertes" Thementeam Jugend werden, das eng vernetzt mit beispielsweise einem Thementeam Bildung (Wo Erwachsenenbildung und Schulbereiche zusammenkommen) kooperiert, Thementeam Öffentlichkeitsarbeit, Thementeam Innovation, wichtig swäre das die Teams vernetzt arbeiten und sich am Gesamtpastoralplan und den Lebensphasen orientieren. Jedes Thementeam braucht eine Leitung die sich mit der Leitung Pfarrei Neu und der pastoralen Zentren vernetzt.

 

Weiteres Thema: Kirche besteht aus vielen Nationen und Sprachen, betet und singt in vielen Sprachen

 

Neben so vielen Zentren und Thementeams wäre eines noch sehr wichtig: Ein Team, das die Arbeit im neuen Netzwerk ständig auswertet und innovativ aufgrund gesellschaftlicher Prozesse neue Impulse setzt.

 

Thementeam "Stadtpastoral/Citypastoral": Die Themen "urbane Lebenswelt", City, Handel, Kultur, Innenstadt, Stadtzentrum usw. fehlen mir noch im bisherigen Plan. Ich denke nicht, dass es dafür ein Pastorales Zentrum braucht, aber ein Thementeam, das Zugriff hat auf eine der Kirchen in der City.

 

Thementeams sind verortet an der jeweiligen Themenkirche oder auch an einem der pastoralen Zentren (inkl. A4)

 

Die Thementeams zu den drei Initiationssakramenten sollten in den pastoralen Zentren verortet sein (Erstkommunionteam eventuell auch in der Familienkirche denkbar).

 

Die anderen Teams sollten jeweils an den Themenkirchen verortet werden.

 

Dies wäre: Ökumene, Jugend, Musik, Single, Caritas, Bildung, Familie, Trauer, Spiritualität, wobei natürlich jede dieser Themenkirche eine Ausstrahlung auf die ganze Stadtkirche Mannheim haben sollten.

 

* Ökumene

* Interreligiöser Dialog

* Flucht und Migration

* Umwelt

* Frieden

* Dialog mit der Kunst

* Dialog mit der Wissenschaft

* Arbeitnehmerseelsorge

* Thementeam Familienkreise / Keimzellen

* Caritas

 

Thementeams Kirchenmusik, die sich in die einzelnen Themenkirchen einbringen, Thementeams Sakramentenpastoral und Trauerbegleitung

 

Krankenpastoral: in Kliniken Bestattung und Trauerbegleitung. Friedhofsnähe Z.B. St. Bonifatius

 

Thementeam Ermutigung, Thementeam Segnung. Ohne Ort, sondern wandernd (pilgernd?) durch die Pfarrei neu.

 

Thementeam Senior*innen

 

In erster Linie ein Thementeam für die Weiterbildung der pastoralen Mitarbeiter (Hauptberufliche und Ehrenamtliche). Weiterhin ein Thementeam für einen fachlichen und konkreten Austausch im Bereich der Kulturteilhabe (Theologie, Literatur, Theater, Musik,etc.

 

Neben den bereits benannten, wären mögliche Thementeams für mich:

 

- Ein Thementeam, das interreligiösen Dialog und Kulturen aufgreift: Dieses Thementeam könnte an die Ökumene-Kirche angedockt sein. Oder in der Innenstadt - oder Jungbusch.

 

- TT Schöpfung

 

Wo bleiben die Themen Alter (z.B. dezentral an Altenheimen), Krankheit (Personalgemenden an Kliniken), Caritas (z.B. an den Caritaszentren andocken). Wo bleiben die Schulen, die katholischen KITAS, die Hochschulgemeinde u.a.. Viele Themen fordern von Hauptamtlichen spezifische Professionen (z.B. Sozialarbeit, KSA-Kurs, Trauerbegleitung etc.) Ich sehe im Konzept keinen Platz bze. Sinn mehr für weitere Kirchen. Welche Themen und Aufgaben hätten die Gemeindeteams, die ja die Ehrenamtsarbeit an der Basis leisten?

 

Team zur Verbindung zwischen Caritas und verfasster Kirche

Team Neue Orte christlichen Lebens:

 

Wo / Wie treffen sich Christen in Mannheim? Was tun diese bereits ohne, dass Kirche sie initiiert hat? Wo gibt es da Energie? Wie kann solche Energie wahrgenommen oder unterstützt werden?

 

Eine erste Verortung der Thementeams ist sicherlich die thematisch verwandte Themenkirche, wie dies in den Erläuterungen ja auch beschrieben ist.

 

Es wäre denkbar, dass bestimmte Thementeams sich auch an anderen, nicht primär kirchlichen Orten verorten, wie z.B. das Team "Trauer", das ja auch an den Friedhöfen der Stadt verortet sein kann. Diese Verortung über kirchliche Orte hinaus kann durchaus sinnvoll sein. Ein Thementeam "Kunst" könnte sich auch (vgl. oben) an Theater oder Museen direkt andocken.

 

Thementeam Trauerarbeit Thementeam Junge Erwachsene

Thementeam: forum älterwerden

Thementeam Taufe

Thementeam: Glaubenskurse

Thementeam: interreligiöser Dialog

Thementeam: Ökumene

 

- KITA und Familien ( Vernetzung mit den PAP´s= pastoralen Ansprechpersonen unserer 43 Kitas und den Fachbereich Kitawesen der GKG

- Trauer/ Begleitung/ Beerdigungen, Seelsorge Vor und Nachsorge...

- Senioren/Altenheim-/ Seelsorge (unsere größte Hauptgruppe Kirche) sie dürfen nicht aus dem Blick geraten

 

Thementeams sind für mich beweglich in ganz Mannheim unterwegs.

 

Einzelne Thementeams haben vllt. eine Themenkirche (s.o.).

 

Themen sollten sich am Leben der Menschen orientieren: Familie, Singles, Arbeit, Rente, Geburt, Tod, Krankheit, Jugend, Kindesalter usw.

 

Themenkirchen sind evtl. dort zu verorten, wo das jeweilige Thema bereits im Gemeindeleben verankert ist.

 

Thementeam Firmung in Samuel Thementeam Paare - Zentral? (Wer kümmert sich um Singels?) Thementeam EKo in den Familienkirchen, genau wie Taufvorbereitung Thementeam Junge Erwachsene - Samuel?

 

Für die am Rande, die Ausgegrenzten, die Vereinsamten und Verzweifelten, die Obdachlosen und Suchtkranken. Die ärmsten der Armen.

 

Thementeams sollten generell in der Nähe ihrer Themenkirchen verortet sein, wobei ein Ansprechpartner bzw. eine Ansprechperson im pastoralen Zentrum sitzen sollte.

 

Thementeams die bereits bestehen weiterführen!

 

mögliche neue Thementeams:

 

Kunst-, Erlebnis- und Religionspädagogik Kinder und Familien Trauer Wallfahrt und biblische Reisen/ Spirituelle Fahrten/Pilgerseelsorge Öffentlichkeitsarbeit (Funk und Fernsehen, Social Medias ) Caritas Hauskreise etc etc....

 

Ich glaube da kommen bestimmt auch noch viele andere Themen im Laufe der Jahre... :-)

 

Was ich mir als Hauptamtliche allerdings überhaupt nicht vorstellen kann, dass wir dann nur noch in einem dieser Teams arbeiten - ich möchte nicht das ganze Jahr nur Erstkommunion machen! Oder nur Beerdigungen! Das schöne an unserem Beruf ist doch die Vielfalt und dass ich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun habe - das sollte so bleiben! Hauptamtliche sollten einem Pastoralen Zentrum zugeordnet sein und darüberhinaus in verschiedenen -mind. aber einem- Thementeam mitarbeiten (je nach Neigung und Interesse, Kompetenz etc.)

 

Thementeam für geistliche Angebote wie Exerzitien im Alltag oder 'Exerzitien auf der Straße' (Innenstadt, F2); Team für Glaubenskurse, Glaubensgesprächskreise; Bibelteilen (jeweils vor Ort); Team für Citypastoral und für konkrete Seelsorgeangebote (wie Offene Tür) in der Innenstadt in F2; Team für Trauerpastoral (auf dem oder beim Hauptfriedhof); Team für Seniorenheimpastoral (in/bei/vor konkreten Seniorenheimen als Begegnungszentren); Team für Flüchtlingsselsorge (in/bei den entsprechenden Flüchtlingsunterkünften); Team für Angebote für wohnungslose Kinder, Jugendliche, erwachsene Männer/Frauen (in der Innenstadt, Caritasteam), für Arbeitssuchende, für Schwangerenkonfliktberatung, Familienbildungsstätte (Innenstadt: Caritas und Ökum. Bildungszentrum), Beratungszentren; Klinikseelsorge (in den jeweiligen Kliniken) und Gefangenenseelsorge (in den Gefängnissen);

 

Die im Konzeptentwurf aufgeführten Thementeams sind den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen anzupassen. Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Thementeam "Trauerbegleitung" und auch Thementeams im Bereich der Caritas geben könnte. Als Vorsitzender des DJK-Diözesanverbandes Freiburg sehe ich auch den Sport als "pastoralen Raum".

 

Zusammenfassend möchte ich noch einmal betonen, dass die Entwicklung der "Kirchengemeinde neu" ein Prozess ist, der zwar jetzt eingerichtet, aber nicht starr bleiben kann.

 

Was machen wir mit den "Ausländerseelsorgern" sorry für diese Wort?

 

Das ist jetzt keine Thementeam aber:

 

Wo findet in Zukunft Vernetzung statt, also: Wo erfährt der eine, was der andre tut, wo es Angebote gibt, was gescheiter, was gelungen ist? Wie kommen die Seelsorgerinnen in Kranken- und Altenheimen... in den Blick?

 

Was machen wir mit Menschen, die nichtig das" Raster" der Themenkirche passen oder passen wollen? (junge Alte, Singles, Menschen an Knotenpunkten des Lebens...?